7. Mai 2020

Auf in den Kampf: Der Gladiator von Michele Perrotti

Der IVECO S-Way ist flott unterwegs zum „Trucker-Truck“. Nicht nur Raumangebot, Geräuscharmut und Zugverhalten überzeugen, sondern auch die Optik. Aufwändig gestylte Trucks zeugen von der Identifikation zwischen Fahrer und IVECO S-Way.

Unterschleißheim, 07.05.2020

Den Unternehmer überzeugen bei einem LKW primär die Kosten. Ein guter Fahrer konnte auch bisher mit vorausschauendem Fahren die variablen Kosten positiv beeinflussen. Aufgrund der Nachwuchs-Situation sind gute Fahrer jetzt noch wichtiger geworden. Immer mehr junge Leute finden den Beruf wegen der oft widrigen Rahmenbedingungen (Stau, Parkplatzsituation, Rampenproblematik, aber auch mangelnde Wertschätzung) nicht mehr so attraktiv wie früher. Während die Rahmenbedingungen trotz sich wiederholender Konzepte eine Konstante zu sein scheinen, bleibt die Stellschraube „Arbeitsplatz“. Hier punktet der neue IVECO S-WAY in allen Disziplinen und entwickelt sich zu Truckers Liebling.

Während der Triebstrang schon beim Vorgängermodell IVECO Stralis tadellos war, kommt jetzt das emotionale Moment des Erscheinungsbildes dazu. Dass der S-WAY den Fahrergeschmack getroffen hat, konnte man während der Erstvorstellung beim Truck-GP am Nürburgring sehen. Zugegeben war optisches Tuning nie die „Hausstrecke“ von IVECO. Das ändert sich aber gerade, denn jetzt kommen immer mehr S-Say auf die Straße, die vom Besitzer aufwendig gestylt wurden.

Einer der der eifrigsten ist Michele Perrotti aus dem süditalienischen Lucera. Er besitzt ein mittelständisches Transportunternehmen mit 15 LKW. Er selbst hat es 2008 gegründet, es ist ein typischer Familienbetrieb, in dem auch die Frau und sein Sohn mitarbeiten.

Ende vergangenen Jahres beschaffte er sich auf einen Schlag acht neue Iveco S-Way. Ein Grund dafür sei der gute Service gewesen, ein anderer die schnelle Verfügbarkeit von Ersatzteilen für Reparaturen oder Wartungsarbeiten. Die Fahrzeuge sind mit zahlreichen Extras für die Fahrer und on top mit dem 570 PS Kraftwerk des Cursor 13 ausgestattet. Denn Fahrermangel ist auch in Italien ein Problem: „Aber weil wir so moderne und besondere Fahrzeuge haben, finden wir immer Personal und haben kein Problem damit. Hätten wir „normale“ Lastwagen, wäre das sicher anders,“ erklärt Perrotti.

Die Fahrzeuge des Unternehmers sind üblicherweise nur im Inland unterwegs und transportieren hauptsächlich Getreide auf Relationen aus der Region Bari nach Venedig, Perugia und Piacenza. Perrotti hat in beide Richtungen Ladungen. „Wir fahren keine Leertouren,“ betont der Unternehmer. Die durchschnittliche Laufleistung der Trucks liegt bei jährlich 150.000 km.

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